
Mitgliederzahlen steigen um zehn Prozent - Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt
Hauzenberg. Besser kann ein Wahlergebnis das Vertrauen in die Arbeit des Vorstands nicht ausdrücken: Beim SPD-Stadtverband Hauzenberg erhielten alle Vorstandspositionen die 100-prozentige Zustimmung der Delegierten. Johannes Seiser wurde als Stadtverbandsvorsitzender im Amt bestätigt.
Als Stellvertreter fungieren die Ortsvereinsvorsitzenden Manfred Hoffmann (Wotzdorf), Evi Oberneder (Oberdiendorf) und Willi Urmann (Hauzenberg). Weiter wurden als Kassier Marion Stephan, als Schriftführerin Johanna Wintersberger, als Gleichstellungsbeauftragte Heidi Bauer, als Seniorenbeauftragter Erhard Balzer, als Internetbeauftragter Manfred Knödlseder, als Pressebeauftragter Johannes Seiser und als Jugendbeauftragter Patrick Müller gewählt. Johann Anetzberger und Matthias Falkner wurden als Revisoren in ihrem Amt bestätigt.
In seinem Arbeitsbericht charakterisierte Seiser die abgelaufene Stadtverbandsperiode mit drei Merkmalen: Aufruf - Aufbruch - Aufbau. „Dieses Triple-A kann als erfolgreiches Rating unserer Leistungen bezeichnet werden. Sowohl quantitativ als auch qualitativ kann der SPD-Stadtverband Hauzenberg für seine erfolgreiche Entwicklung bewertet werden", zog er Bilanz. So habe man nicht nur die Wirtschaftskraft gesteigert, auch die Mitgliederzahl konnte um knapp zehn Prozent erhöht werden. Traditionelle Meilensteine im Jahresverlauf wie die Wanderung zum Gedenkstein Alois Bauer, das Ramadama und die Jugendparty, um nur einige zu nennen, zeugten von einer aktiven Parteiarbeit. Als Fixsterne hätten sich der monatliche Seniorentreff und die themenzentrierten Frauentreffs verankert. Und als junger Stern am politischen Firmament Hauzenbergs seien vor kurzem die Jusos aufgegangen.
Mit MdL Dr. Thomas Beyer diskutierten die Genossen über das Sparpaket. Die Ergebnisse der Regierungsklausur vom 6. Juli machten die enorme Schieflage der Haushaltskonsolidierung deutlich. „Die Zeche der Banken sowie der Zocker an den Finanzmärkten baden nun Familien, Kinder und sozial Schwache aus", sagte Beyer und verdeutlichte dies mit Beispielen. „Die Wohlfahrtsverbände kündigen einen heißen Herbst an", verwies Beyer als Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt auf eine breite Solidarität gesellschaftlicher Kräfte.
„Einem Aufstand der Anständigen wird sich der SPD-Stadtverband klar anschließen, weil das Sparpaket eine himmelschreiende Ungerechtigkeit ist und zudem brisanten sozialen Sprengstoff birgt, der die gesellschaftliche Balance weitgehend zerstört", schloss Johannes Seiser.
Foto: In Geschlossenheit vereint die neugewählte Vorstandschaft des SPD-Stadtverbands mit ihren Gästen: Johannes Seiser (v.r.), Heidi Bauer, Patrick Müller, Johanna Wintersberger, MdL Thomas Beyer, Manfred Hoffmann, Evi Oberneder, Kreisvorsitzender Andreas Winterer, Manfred Knödlseder, Matthias Falkner und Willi Urmann.